Konjak-Nudeln

Konjak-Nudeln (manchmal auch Konjac geschrieben) haben natürlich nichts mit dem Getränk Cognac zu tun. Beim Namensgeber Konjak handelt es sich um eine Wurzel, die zu Mehl verarbeitet werden kann. Die Knolle bzw. Wurzel gehört zur Teufelszunge, die zur Familie der Aronstabgewächse gehört.

Die Wurzel wurde in Asien, genauer gesagt in Japan, schon immer als Nahrungsmittel genutzt. In Europa ist die Konjak-Wurzel bzw. die daraus hergestellten Produkte, gerade erst auf dem Vormarsch.

DSC00146Konjak-Mehl eignet sich leider nicht zum backen oder ähnliches, ist aber ein gutes Verdickungsmittel. Man kann auf Basis dieses Mehls gut Gelee oder Pudding herstellen.

In der traditionellen, japanischen Küche wird das Mehl genutzt um Nudeln herzustellen. Die Shirataki-Nudeln sind weiß und erinnern stark an Reisnudeln. Geschmacklich sind sie eigentlich neutral. Allerdings sollte man erwähnen, dass sie ein wenig muffig riechen, wenn man sie auspackt. Dieser etwas unangenehme Geruch verschwindet beim Kochen allerdings und stört somit nicht weiter. Ein weiterer Unterschied zu normalen Nudeln besteht darin, dass sie bissfest sind und nur ein bis drei Minuten gekocht werden müssen.

Und jetzt das Beste, die Nährwerte:

Durchschnittswerte pro 100g Weißmehlnudeln (Weizen) Vollkornnudeln
(Weizen)
Shirataki-Nudeln
Brennwert 356 kcal 336 kcal 8 kcal
Fett 1,9 g 2,4 g < 0,5 g
Kohlenhydrate 71,8 g 66 g < 0,5 g
Ballaststoffe 3 g 7 g 4 g
Eiweiß 11,5 g 12,5 g < 0,5 g

Die Nudeln haben also so gut wie keine Kalorien. Damit kann man sich also ruhig den Bauch voll schlagen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Wobei anzumerken ist, dass es nicht ganz fair ist, die Nährwerte so gegenüberzustellen, da sich die Angaben der  „normalen Nudeln“ ja auf den trockenen Zustand beziehen, wohingegen Shirataki-Nudeln in Wasser eingelegt verkauft werden. Daher sind die Angaben nicht ganz direkt vergleichbar, was aber nichts daran ändert, dass Konjak-Nudeln annähernd keine Kalorien haben.

Interessant ist auch, dass es sich bei den Ballaststoffen um Glucomannane handelt. Glucomannane verbessern die Darmfunktion und sind vor allem dafür bekannt, dass sie die Blutfettwerte verbessern.

Aus Konjak-Mehl werden auch sehr kurze Nudeln hergestellt, welche dann als Shirataki-Reis angeboten werden.

Auch wenn es sich jetzt erstmal so anhört, als wäre Konjak das ideale Nahrungsmittel für eine Diät, so sollte man nicht vergessen, dass sie nicht nur keine Kalorien haben, sondern eben auch fast keine Nährwerte. Einfach nur den ganzen Tag Konjak-Nudeln zu essen dürfte auf Dauer also nicht gesund sein.

Rezepte mit Shirataki-Nudeln

Googelt man nach Rezepten, dann findet man nicht so schrecklich viel, was aber kein Problem ist. Möchte man „freestyle“ kochen, dann bieten sich Kompositionen mit asiatischem Touch an. Gemüsepfannen oder Gerichte mit ein wenig Hähnchenfleisch und Soja-Sauce sind wirklich sehr schmackhaft mit Shirataki-Nudeln. Für Spaghetti-Bolognese taugen sie eher bedingt.

Ein paar Rezepte finden sich beispielsweise hier:
chefkoch.de
Zentrum der Gesundheit

Konjak-Produkte kaufen

In Bio-Läden oder Reformhäusern wird man meist wenig Glück haben, wenn man Shirataki-Nudeln kaufen möchte. Vielleicht hat man hier und da mal in einem Asia-Laden Glück. Das einfachste ist es jedoch, die Produkte online, beispielsweise bei Amazon, zu bestellen.

Linsennudeln

Liest man das Wort „Linsennudeln“ denkt man vielleicht erst an Nudeln in Linsen-Form. Aber weit gefehlt; es handelt sich um Nudeln, die aus Linsenmehl hergestellt werden.

Nudeln aus Linsen?

grüne LinsennudelnWarum sollte man Nudeln aus Linsenmehl herstellen? Und warum sollte das beim Abnehmen helfen? Die Idee ist recht einfach. Linsen sind ein hochwertiges Nahrungsmittel mit einem relativ hohen Eiweißanteil. Setzt man bei der Gewichtsreduzierung also auf eine eiweißreiche Kost und/oder macht man viel Sport, dann sind Linsennudeln eine gute Ergänzung des Speiseplans. Des Weiteren enthalten sie auch mehr Ballaststoffe als Nudeln aus Weißmehl (die man natürlich eh nicht essen sollte).

Die Nährwerte im Einzelnen:

Durchschnittswerte pro 100g Weißmehlnudeln Vollkornnudeln Linsennudeln
Brennwert 356 kcal 336 kcal 351 kcal
Fett
– davon ungesättigte Fettsäuren
1,9 g
0,8 g
2,4 g
0,9 g
1,2 g
0,2 g
Kohlenhydrate
– davon Zucker
71,8 g
3,5 g
66 g
2,7 g
55,4 g
1,6 g
Ballaststoffe 3 g 7 g 11,2 g
Eiweiß 11,5 g 12,5 g 24 g

 

Linsennudeln, die es übrigens in grün
und rot
gibt, haben also keineswegs einfach „weniger Kalorien“, die Kombination der Nährstoffe ist aber deutlich besser geeignet um das eigene Gewicht im Rahmen einer aktiven Lebensweise zu reduzieren. Auch das Mehr an Ballaststoffen kann natürlich nicht schaden.

Und wie schmeckt das?

Geschmacklich können Linsennudeln ihre Herkunft nicht ganz verbergen. Allerdings ist der Linsengeschmack eher mild und fällt in Kombination mit Tomatensauce oder ähnlichem eigentlich nicht mehr auf.

Beim der Zubereitung muss beachtet werden, dass Linsennudeln deutlich mehr  schäumen, wenn sie gekocht werden. Angenehm ist, dass die Garzeit mit 4 bis 5 Minuten deutlich kürzer ist als bei normalen Nudeln.

Alles in Allem eine wirklich gute Alternative, wenn man mal schnell was kochen und sich dabei gut ernähren möchte

Motivation zum Abnehmen – So klappt’s

Aller Anfang ist bekanntermaßen schwer. Dies trifft vor allem zu, wenn es um das Thema Gewichtsreduktion geht. Doch wer nun glaubt, dass allein ein geglückter Anfang anhaltenden Erfolg verspricht, hat sich geirrt, denn hier sind in erster Linie Eigenschaften wie Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt und Menschen, die sich kurzfristige Resultate beispielsweise in Form von Blitzdiäten erhoffen, müssen bedauerlicherweise oftmals eine Enttäuschung in Kauf nehmen. Wie man auf dem steinigen Weg zum Traumgewicht dennoch nicht den Mut verliert, soll im Zentrum des folgenden Beitrags stehen.

Von der Kraft des Geistes – eine Einführung

In Zusammenhang mit einer Gewichtsabnahme stellt sich zuerst einmal die Frage nach der Motivation. Möchte man beispielsweise vor dem bevorstehenden Strandurlaub noch einige überschüssige Pfunde loswerden oder langfristig durch die Umstellung auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung seinen Körper auf bestmögliche Weise in seiner Funktionsweise unterstützen und so, ganz nebenbei, auch dauerhaft das Idealgewicht erreichen?! Für viele Betroffene erscheint die Illusion, die in vielen Magazinen durch das Versprechen rasanter Erfolge aufgebaut wird, oftmals verlockender, da einfacher als eine konsequente Ernährungsumstellung.

Für welche Methode man sich letztendlich auch entscheidet, Ausgangspunkt ist in jedem Fall die Motivation zum Abnehmen, welche in der Regel dem Wunsch auf ein attraktives Äußeres und eine positive Wirkung auf die Außenwelt oder das andere Geschlecht entspringt. Und wie viele Träume beginnt auch der Prozess der Gewichtsreduktion zuerst im Kopf. Psychologen sind sich inzwischen sicher, dass wir so ziemlich alles erreichen können, wenn wir unser Gehirn nur mit den richtigen Signalen versorgen und jeden Lebensbereich, den wir verbessern möchten, zuerst visualisieren und uns das erwünschte Endergebnis so detailgetreu und realistisch wie möglich vorstellen. Doch was bedeutet dies genau im Zusammenhang mit der Motivation zur Gewichtsabnahme?

Tipps und Tricks zur Überwindung von Phasen fehlender Motivation zum Abnehmen

Idealerweise sollte man seinen Tag mit kleinen mentalen Übungen beginnen, welche beispielsweise darin bestehen, sich ein genaues Bild von dem Tag zu machen, an dem man sein Idealgewicht erreicht hat. Wie wird man aussehen? Welche Kleidung wird man tragen? Wie wird man sich fühlen? Diese Visualisierung des erstrebten Ziels ist wie ein Kompass oder roter Faden, der einen auch problemlos durch Phasen größter Versuchungen geleiten wird. Abgesehen davon ist die Erstellung eines Zielsetzungsprogramms empfehlenswert. Hierbei sollte man unbedingt auch auf kleine Teilziele achten und nicht vergessen, sich für deren Einhaltung gebührend zu belohnen. Schließlich besteht der Kern der Selbstmotivation darin, sich selbst und seine Bemühungen wertzuschätzen, anstatt sich ständig nur über die langsamen Erfolge aufzuregen und damit den Fokus auf eine negative Grundeinstellung zu legen, welche langfristig Gefühle des Versagens, der Depression und der Sinnlosigkeit erzeugt und letztendlich das Scheitern des eigenen Vorhabens bedingt. Zudem bewahren Etappenziele davor, ein zu schnelles und damit unrealistisches Resultat zu erwarten, welches ebenfalls nahezu unweigerlich zum vorzeitigen Aufgeben der eigenen Diätbemühungen führt.

Wer Schwierigkeiten mit der Visualisierungsübung hat, wird es vielleicht leichter finden, dem Beispiel einer Person zu folgen, die bereits das gewünschte Resultat erzielt hat oder die man einfach aufgrund ihres ästhetischen Aussehens bewundert, und sich diese während der eigenen Gewichtsabnahme immer wieder als motivierende Leitfigur vorzustellen, welche einen dabei unterstützt, zu guter Letzt selbst das gewünschte Traumgewicht zu erreichen.

Wie nehme ich am schnellsten ab?

Wer schnell abnehmen möchte probiert meist die unterschiedlichsten Ansätze und Diäten aus und gelangt oftmals zu der Schlussfolgerung, dass es hilfreich sei möglichst wenig zu essen. Gewiss, wer sich allein die Frage stellt „Wie nehme ich am schnellsten ab?“ und dabei vergisst auf Nachhaltigkeit zu achten, der wird kurzfristig ein paar Erfolge verbuchen können. Das Problem ist aber folgendes:

Ein großes Defizit an Kalorien signalisiert dem Körper, das eine Zeit des Notstands angebrochen ist. Als Resultat versucht der Körper folglich so viel Energie wie möglich zu sparen und schaltet auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um. Die benötigte Energie zieht der Körper anschließend zu einem großen Teil aus den Muskeln und nicht wie beabsichtigt aus den Fettreserven. Zwar nimmt man so Gewicht ab, das verheerende dabei sind jedoch folgende Punkte:

1. Das verringerte Gewicht ist auf eine Abnahme an Muskelmasse zurückzuführen, Fett wurde nur zum Teil abgebaut!

2. Das Gewebe wird optisch durch Muskelmasse gestrafft. Trotz verringerten Gewichts sieht der Körper also mit weniger Muskeln schlechter aus als vorher!

3. Mit weniger Muskelmasse verbraucht der Körper weniger Energie! Steigt man nun nach der Diät auf normale Kost um, tritt aufgrund des geringeren Grundbedarfs der sogenannte Jo-Jo-Effekt ein.

Ihr solltet Euch also nicht nur die Frage stellen „Wie nehme ich am schnellsten ab“?“, sondern „Wie nehme ich schnell und nachhaltig ab?“ oder „Wie nehme ich am besten ab?“!

Denn nur wer auf vernünftiger Basis Fettabbau betreibt, wird in Zukunft dauerhaft schlank bleiben und zusätzlich seine Gesundheit fördern.

Wie nehme ich am schnellsten ab und zwar nachhaltig?

Einen nachhaltigen Fettabbau erlangt Ihr nur dadurch, dass Ihr Eure Gewohnheiten umstellt!

Vergesst Crash-Diäten und wochenlanges Hungern und beginnt damit mehrmals pro Woche KURZE anstrengende Trainingseinheiten zum Muskelaufbau zu absolvieren. So verwandelt Ihr Euren Körper buchstäblich in eine Fettverbrennungsanlage und verbraucht so viel Energie, dass Ihr kaum noch auf die Ernährung zu achten braucht.

Wie bekomme ich einen flachen Bauch?

Wer einen flachen Bauch möchte wird auf dem Weg dorthin meist von zahlreichen Hindernissen aufgehalten. Manche von Euch benötigen nur etwas Zeit um diese Hindernisse zu überwinden. Andere scheitern jedoch beim Abnehmen und werden das Ziel „flacher Bauch“ wohl nie erreichen.

Dabei lassen sich viele Abnehmwillige jedoch von falschen Behauptungen und Mythen abschrecken, die den Traum vom flachen Bauch scheinbar unerreichbar machen.

Mythos 1: Bauchfett verbrennen

Oftmals wird behauptet es sei möglich durch Training der Bauchmuskulatur gezielt Bauchfett verbrennen zu können. Durch eine zahlreiche Übungen versuchen Übergewichtige regelrecht ihr Bauchfett wegzutrainieren. Dabei folgen sie jedoch einem Irrglauben, denn:

Im menschlichen Körper gibt es keine lokale Fettverbrennung!

Die einzige Möglichkeit, die Euch bleibt, ist eine herkömmliche Diät zu machen, also mehr Kalorien zu verbrennen als Ihr zu Euch nehmt. An welcher Stelle der Körper schließlich das Fett verbrennt, bleibt eine Sache der genetischen Veranlagung.

Mythos 2: Die Bauchmuskulatur muss täglich trainiert werden

Die Bauchmuskulatur besteht aus gewöhnlichen Muskeln und bedarf keiner Extrabehandlung. Da sie bei den meisten Übungen mitbelastet wird, ist ein umfangreiches zusätzliches Training mit hunderten von Situps absolut unnötig.

Mythos 3: Fett macht fett

Fett in der Nahrung hat mit Körperfett nichts zu tun. Wer sich die Frage stellt „wie bekomme ich einen flachen Bauch“, muss lediglich weniger Kalorien zu sich nehmen als vom Körper verbraucht werden. Das Fett fett macht ist also ein Irrglaube, der leider noch immer in vielen Abnehmtipps zu finden ist. Dennoch sollten ungesunde Fette, wie sie in Fastfood und Chips enthalten sind, bei der Ernährung eher gemieden werden. Gesunde pflanzliche Fette werden jedoch vom Körper benötigt und sollten Bestandteil jeder guten Ernährung sein.

Wie bekomme ich einen flachen Bauch?

Wie Ihr wahrscheinlich schon vorher wusstet, müsst Ihr Abnehmen um einen flachen Bauch zu bekommen. Die Wege das eigene Körperfett zu reduzieren sind natürlich zahlreich und unterscheiden sich teilweise stark. Die Frage „wie nehme ich am besten ab?“ ist da naheliegend.

Die effektivste Art abzunehmen ist, den eigenen Körper durch Muskelaufbau in einen wahren Ofen für Fettverbrennung zu verwandeln, der auch während der Freizeit und nicht nur während des Sports fett verbrennt. Natürlich muss gleichzeitig auch die eigene Ernährung optimiert werden. Langes Hungern oder ein Verzicht auf wohlschmeckende Nahrungsmittel ist dabei aber nicht erforderlich.

Wenn Ihr auf diese Art abnehmt, sorgt Ihr dafür, dass Ihr nicht nur schnell abnehmt, sondern auch dauerhafte Erfolge seht. Wer den Jojo-Effekt satt hat und endlich dauerhaft schlank sein möchte, sollte diese Art des Abnehmens ausprobieren und sich HEUTE zum LETZTEN MAL fragen: „Wie nehme ich am besten ab?“ und „Wie bekomme ich einen flachen Bauch?“!