Motivation zum Abnehmen – So klappt’s

Aller Anfang ist bekanntermaßen schwer. Dies trifft vor allem zu, wenn es um das Thema Gewichtsreduktion geht. Doch wer nun glaubt, dass allein ein geglückter Anfang anhaltenden Erfolg verspricht, hat sich geirrt, denn hier sind in erster Linie Eigenschaften wie Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt und Menschen, die sich kurzfristige Resultate beispielsweise in Form von Blitzdiäten erhoffen, müssen bedauerlicherweise oftmals eine Enttäuschung in Kauf nehmen. Wie man auf dem steinigen Weg zum Traumgewicht dennoch nicht den Mut verliert, soll im Zentrum des folgenden Beitrags stehen.

Von der Kraft des Geistes – eine Einführung

In Zusammenhang mit einer Gewichtsabnahme stellt sich zuerst einmal die Frage nach der Motivation. Möchte man beispielsweise vor dem bevorstehenden Strandurlaub noch einige überschüssige Pfunde loswerden oder langfristig durch die Umstellung auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung seinen Körper auf bestmögliche Weise in seiner Funktionsweise unterstützen und so, ganz nebenbei, auch dauerhaft das Idealgewicht erreichen?! Für viele Betroffene erscheint die Illusion, die in vielen Magazinen durch das Versprechen rasanter Erfolge aufgebaut wird, oftmals verlockender, da einfacher als eine konsequente Ernährungsumstellung.

Für welche Methode man sich letztendlich auch entscheidet, Ausgangspunkt ist in jedem Fall die Motivation zum Abnehmen, welche in der Regel dem Wunsch auf ein attraktives Äußeres und eine positive Wirkung auf die Außenwelt oder das andere Geschlecht entspringt. Und wie viele Träume beginnt auch der Prozess der Gewichtsreduktion zuerst im Kopf. Psychologen sind sich inzwischen sicher, dass wir so ziemlich alles erreichen können, wenn wir unser Gehirn nur mit den richtigen Signalen versorgen und jeden Lebensbereich, den wir verbessern möchten, zuerst visualisieren und uns das erwünschte Endergebnis so detailgetreu und realistisch wie möglich vorstellen. Doch was bedeutet dies genau im Zusammenhang mit der Motivation zur Gewichtsabnahme?

Tipps und Tricks zur Überwindung von Phasen fehlender Motivation zum Abnehmen

Idealerweise sollte man seinen Tag mit kleinen mentalen Übungen beginnen, welche beispielsweise darin bestehen, sich ein genaues Bild von dem Tag zu machen, an dem man sein Idealgewicht erreicht hat. Wie wird man aussehen? Welche Kleidung wird man tragen? Wie wird man sich fühlen? Diese Visualisierung des erstrebten Ziels ist wie ein Kompass oder roter Faden, der einen auch problemlos durch Phasen größter Versuchungen geleiten wird. Abgesehen davon ist die Erstellung eines Zielsetzungsprogramms empfehlenswert. Hierbei sollte man unbedingt auch auf kleine Teilziele achten und nicht vergessen, sich für deren Einhaltung gebührend zu belohnen. Schließlich besteht der Kern der Selbstmotivation darin, sich selbst und seine Bemühungen wertzuschätzen, anstatt sich ständig nur über die langsamen Erfolge aufzuregen und damit den Fokus auf eine negative Grundeinstellung zu legen, welche langfristig Gefühle des Versagens, der Depression und der Sinnlosigkeit erzeugt und letztendlich das Scheitern des eigenen Vorhabens bedingt. Zudem bewahren Etappenziele davor, ein zu schnelles und damit unrealistisches Resultat zu erwarten, welches ebenfalls nahezu unweigerlich zum vorzeitigen Aufgeben der eigenen Diätbemühungen führt.

Wer Schwierigkeiten mit der Visualisierungsübung hat, wird es vielleicht leichter finden, dem Beispiel einer Person zu folgen, die bereits das gewünschte Resultat erzielt hat oder die man einfach aufgrund ihres ästhetischen Aussehens bewundert, und sich diese während der eigenen Gewichtsabnahme immer wieder als motivierende Leitfigur vorzustellen, welche einen dabei unterstützt, zu guter Letzt selbst das gewünschte Traumgewicht zu erreichen.